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| Der Prater, ursprünglich Jagdgebiet, wurde 1766 von Kaiser Franz Joseph II. für die gesamte Wiener Bevölkerung freigegeben. Später entstand auf diesem Gelände auch ein Wiener Spezifikum, der „Wurstelprater“, das Vergnügungszentrum in Wien schlechthin. Das Pratermuseum, in unmittelbarer Nähe des Riesenrads im Planetarium untergebracht, spürt der Geschichte des Wurstelpraters und des „Grünen Praters“ sowie der Funktion des Praters als Ausstellungs- und Veranstaltungsgelände nach. |
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Der Prater mit seinen großen und kleinen Sensationen, mit seinen szenischen Feuerwerken, den Experimenten der frühen Luftschifffahrt, der Wiener Weltausstellung 1873, Gondelfahrten durch das „Venedig in Wien“, mit seinen Athleten, Schaustellern und Abnormitäten, mit seinen Ringelspielen und Geisterbahnen wird hier in seiner kulturhistorischen Komplexität gleichsam als Kulturgeschichte der Vergnügungen dokumentiert. Neben der Pratersammlung Hans Pemmer, einigen Exponaten der Sammlung Adanos (Abnormitäten, "Freaks & Monster") und Beständen des Wien Museums wird auch ein Teil der Laterna magica-Sammlung Ernst Hrabalek im Pratermuseum gezeigt. |
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